Glossar Gewerbesteuer
Auch: GewSt
Was die Gewerbesteuer ist
Die Gewerbesteuer ist eine Steuer, die Gemeinden auf den Ertrag eines Gewerbebetriebs erheben. Sie ist eine wichtige Einnahmequelle der Kommunen. Grundlage ist der Gewerbeertrag, also der nach steuerlichen Vorschriften korrigierte Gewinn des Betriebs. Betroffen sind alle gewerblichen Tätigkeiten, die eine Gewerbeanmeldung erfordern.
Wer Gewerbesteuer zahlt
Nicht betroffen sind Freiberufler sowie Land- und Forstwirtschaft. Ob Ihre Tätigkeit als Gewerbe gilt, ergibt sich aus der gewählten Rechtsform und der Art der Tätigkeit.
So wird die Gewerbesteuer berechnet
Da der Hebesatz von Gemeinde zu Gemeinde stark schwankt, ist der Standort ein relevanter Kostenfaktor. Für Einzelunternehmen und Personengesellschaften wird die Gewerbesteuer teilweise auf die Einkommensteuer angerechnet. Die Gewerbesteuer gehört in jede solide Finanzplanung. Die Regeln gelten bundesweit; unsere Beratung erfolgt überwiegend online und deutschlandweit, vor Ort in Leipzig und Halle.
Häufige Fragen
Ab wann zahle ich Gewerbesteuer?
Für Einzelunternehmen und Personengesellschaften gilt ein Freibetrag von 24.500 Euro Gewerbeertrag pro Jahr. Erst der darüber liegende Betrag wird besteuert. Kapitalgesellschaften haben keinen Freibetrag.
Müssen Freiberufler Gewerbesteuer zahlen?
Nein. Freiberufliche Einkünfte unterliegen nicht der Gewerbesteuer. Nur gewerbliche Tätigkeiten sind betroffen.
Wie hoch ist die Gewerbesteuer?
Die Höhe hängt vom Gewerbeertrag, der Steuermesszahl von 3,5 Prozent und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde ab. Der Hebesatz unterscheidet sich je nach Standort erheblich.
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